Gemeinde bietet ab April Räumlichkeiten für Jahreshauptversammlungen

Trotz aller Widrigkeiten sieht der geschäftsführende Vorstand der Kultur- und Sportgemeinschaft doch schon etwas „Licht am Ende des Tunnels“ für das Vereinsleben.

Nach Veröffentlichung der Corona-Öffnungspläne für die kommenden Wochen wird es voraussichtlich ab Anfang April möglich sein, mit bis zu 100 Personen Versammlungen unter strenger Einhaltung aller Vorgaben durchführen zu können, allerdings immer in Abhängigkeit von den Inzidenzwerten.

In weiser Voraussicht wurden daher von der Vorsitzenden der Kultur- und Sportgemeinschaft Reilingen, Sabine Petzold, dem zweiten Vorsitzenden Bürgermeister Stefan Weisbrod, Schriftführer Wolfgang Müller und Kassier Bernd Biedermann Möglichkeiten erörtert, wie den Vereinen zu gegebener Zeit schnellstmöglich in verschiedenen Situationen geholfen werden kann.

Sollte es durch die Pandemie nicht wieder zu einer Verschärfung der Regeln kommen, bietet die Gemeinde Reilingen ab 1. April 2021 den Vereinen an, in der Fritz-Mannherz-Mehrzweckhalle sowie in der Bürgerbegegungsstätte ihre Jahreshauptversammlungen durchzuführen. Die Nutzung ist kostenlos.

In den großen Räumlichkeiten wird mit einem entsprechenden Hygienekonzept für ausreichend Abstand gesorgt. Eine Anmeldung muss dazu bei Volker Müller (volker.mueller@reilingen.de, Tel. 952-127) im Reilinger Rathaus erfolgen.

Die Vereine sollten nach Möglichkeit ihre abgesagten Mitgliederversammlungen nachholen. Allerdings hat immer noch der Schutz der Mitglieder oberste Priorität und auch eine weitere Verschiebung der Generalversammlungen ist möglich.

Zwischenzeitlich werden die verschiedensten Fördermöglichkeiten für Vereine angeboten. Grundlage sind hier die Kassenberichte und Protokolle der Jahre 2019 und 2020, die oftmals noch gar nicht im Verein vorliegen. Vorstände sollten auch ihre Satzungen überprüfen oder ergänzen, um zukünftig Entscheidungen auch in Videokonferenzen treffen zu können. Die Kultur- und Sportgemeinschaft steht allen Vereinen bei Fragen beratend zur Seite.

Bürgermeister Stefan Weisbrod kündigte ebenfalls an, dass den Vereinen die Vereinsförderzuschüsse bereits in den kommenden Wochen von der Verwaltung überwiesen werden, damit die Kassierer handlungsfähig bleiben. Anträge von Vereinen auf finanzielle Hilfe durch große Einnahmeverluste wurden zwischenzeitlich ebenfalls vom Gemeinderat schon genehmigt.

Am Karfreitag wird als erster Verein in diesem Jahr der Angelsportverein erneut seinen „Fisch to go“ anbieten. Im KuSg-Vorstand war man sich einig, dass neue Konzepte für traditionelle Veranstaltungen auch für 2021 angedacht werden müssen, denn der Weg zu Großveranstaltungen ist noch weit. Das beinhaltet, dass in den Vorständen sehr viel Kreativität gefordert ist, um Angebote zeitnah planen zu können. Alle Beteiligten waren sich aber einig, dass hier auch in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Kultur- und Sportgemeinschaft gute Konzepte unter Berücksichtigung aller Maßgaben vorgelegt werden können.

Gemeinde stellt Versammlungsräume