Informationsabend zum Umgang mit Lebensmitteln bei Veranstaltungen

Großartige Beteiligung am Informationsabend – Umgang mit Lebensmitteln bei Veranstaltungen

Ein sichtbarer Beweis für die hohe Qualität der Reilinger Veranstaltungen zeigte die erste Informationsveranstaltung der Kultur- und Sportgemeinschaft Reilingen in diesem Jahr mit Carmen Wetterauer vom zuständigen Veterinäramt in Heidelberg.

Dem Angebot, sich über den umfangreichen Themenkomplex vom Umgang bis zum Verkauf von Lebensmittel an Dritte von der Kita bis zur Großveranstaltungen zu informieren, waren sehr viele Vereinsvertreter und Interessierte nachgekommen. Seit der letzten Unterrichtung hat sich auch einiges geändert oder es sind Vorgaben dazugekommen.

KuSg-Vorsitzende Sabine Petzold als auch Bürgermeister Stefan Weisbrod teilten die Freude über die sehr hohe Anzahl von Teilnehmern. „Wir können mit Stolz darauf verweisen, dass unsere Reilinger Veranstaltungen sehr hohe Besucherzahlen haben. Daher ist es uns sehr wichtig, dass unsere Gäste auch sicher sein können, dass zu unseren Konzepten auch ein hohes Maß an Sicherheit beim Umgang und Verkauf von Lebensmitteln gewährleistet wird. Es stimmt bei uns vor und hinter den Kulissen. So soll es auch bleiben“, so die Vorsitzende.

Mehr als einmal erstaunte Referentin Carmen Wetterauer die Teilnehmer mit Beispielen, wie eng gestrickt die Vorgaben zur Sicherheit der Gesundheit der Bevölkerung auf Festen jeglicher Art im Umgang mit Lebensmitteln ist. Dazu gehört auh die Deklaration auf Aushängen von der Preisliste angefangen sind. Sie machte allerdings auch Mut, „dass alles auch leicht von der Hand geht, wenn man es im Griff hat“ und gab entsprechende Tipps zur Ausführung.

Viele Details waren den Anwesenden bereits bekannt und werden umgesetzt. Dass jetzt allerdings auch das Augenmerk verstärkt auf „Lebensmittel geeignete“ Verpackungen oder Behältnisse gelegt wird, sorgte für Erstaunen. Was die Wenigsten wussten: Bei Anlieferung von Muffins heißt es schon aufpassen, da nicht jedes Papiertütchen geeignet ist. Lob gab es allerdings für den in Reilingen bereits seit Jahren bei Veranstaltungen eingeführten „Kuchenzettel“ für die Inhaltsstoffe. Diese, gerade für Allergiker besonders wichtigen Angaben, müssen vorhanden sein.

Zeitnah müssen sich Vereine oder Organisationen damit beschäftigen, dass mindestens eine Person für diesen Bereich zuständig und damit verantwortlich ist. Eine Erstbelehrung beim Gesundheitsamt in Heidelberg ist dafür notwendig. Diese Person muss bei Veranstaltungen die anwesenden Helfer und Helferinnen einweisen. Sabine Petzold bot an für die Reilinger Vereine mehrere Termine beim Gesundheitsamt in Heidelberg über das Jahr verteilt, wenn möglich, zu organisieren. Die Belehrung selbst ist nicht sehr zeitaufwendig, ca. 1,5 Std.

Bei dem sehr umfangreichen und anspruchsvollem Themenkatalog gelang es Frau Wetterauer,

diesen interessant und kurzweilig zu vermitteln. Gern steht sie auch zukünftig im Vorfeld von Veranstaltungen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Wir haben einige Dokumente zusammengestellt, damit sich unsere Vereinsvertreter umfassend zum Thema informieren können. Klicken Sie einfach auf diesen Button: